Willkommen bei der Stiftung Ostwestpassagen

In Frankfurt besteht eine lange Tradition bürgerschaftlichen Engagements. Bürger werden initiativ und beteiligen sich an der Gestaltung des kulturellen Lebens der Stadt. In dieser Tradition sieht sich unsere Stiftung.

“Ostwestpassagen” ist eine private und ehrenamtlich geführte Stiftung. Sie leistet Beiträge zum Dialog der Kulturen und konzentriert ihre Arbeit auf einen friedensfördernden Diskurs zwischen Orient und Okzident. Dem Namen der Stiftung folgend werden Veranstaltungen durchgeführt, die vielfältige und vielschichtige Verbindungslinien zwischen den Kulturen aufzeigen und das gegenseitige Verständnis fördern. Die „Ostwestpassagen“ öffnen Zugänge zu teilweise unbekannten Lebenswelten und regen an zum Austausch über unterschiedliche, bisweilen gegensätzliche oder gemeinsame Interpretationen fremder Kulturen. Dabei bemühen sich die Initiatoren um eine differenzierte Wahrnehmung jenseits von Idealisierung und Entwertung.

Die Kulturinitiative Ostwestpassagen hat zu Beginn des Jahres 2015 begonnen und ihre Arbeit 2022 in eine Stiftung überführt. Die Arbeit der Stiftung vollzieht sich stets in Kooperation mit anderen Institutionen und Einzelpersonen.

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

nach Veranstaltungen mit Musik,  Fotografien und den dazu passenden Geschichten folgt nun zum Abschluss unserer kleinen dreiteiligen Reihe über die Masiren ein Abend mit handfesten Informationen über diese faszinierende, nordafrikanische, aber nicht arabische  Bevölkerung und ihre uralte Kultur.

Den Blick weiten: Die Masiren - unsere unbekannten Nachbarn.
Dr. Akli Kabaili wird einen kurzen Überblick geben über die Verbreitung der Masiren, ihre Geschichte, ihre Sprachen und die sehr ästhetische Schrift, ihre Teilnahme an antikolonialen Befreiungskämpfen sowie ihren Kampf um eine eigene Identität. Er wird über Diskriminierungserfahrungen in Nordafrika und Europa sprechen und uns über ihre politische Bedeutung heute berichten.   

Dr. Akli Kabaili ist Jurist, Politologe, Autor, war aktiv in der Fortbildung z.B. von der Stadt- und Landespolizei. Er war über Jahre in Frankfurt Leiter der Antidiskriminierungsstelle im Amt für multikulturelle Angelegenheit und engagiert sich selbst seit Jahren unermüdlich gegen die Ignoranz und Diskriminierung, die Masiren sowohl in Nordafrika als auch in Europa erfahren.

Wann?
Mittwoch, den 9. April 2025 - 19:30 – 21:30 Einlass: 19:00 Uhr
Eintritt: frei

Wo?
Café Mina, Frankfurt, Dreieichstr. 45

Wegen begrenzter Platzkapazität bitten wir um Anmeldungen per E-Mail
an owp@wiemann-djafari.de  

Das Team der Ostwestpassagen

 

Zu den einzelnen Veranstaltungen werden wir jeweils einen Monat vorher nähere Informationen ins Netz stellen und Einladungs-
E-Mails an die Adressen aus unserem Verteiler schicken.