Willkommen bei der Stiftung Ostwestpassagen

In Frankfurt besteht eine lange Tradition bürgerschaftlichen Engagements. Bürger werden initiativ und beteiligen sich an der Gestaltung des kulturellen Lebens der Stadt. In dieser Tradition sieht sich unsere Stiftung.

“Ostwestpassagen” ist eine private und ehrenamtlich geführte Stiftung. Sie leistet Beiträge zum Dialog der Kulturen und konzentriert ihre Arbeit auf einen friedensfördernden Diskurs zwischen Orient und Okzident. Dem Namen der Stiftung folgend werden Veranstaltungen durchgeführt, die vielfältige und vielschichtige Verbindungslinien zwischen den Kulturen aufzeigen und das gegenseitige Verständnis fördern. Die „Ostwestpassagen“ öffnen Zugänge zu teilweise unbekannten Lebenswelten und regen an zum Austausch über unterschiedliche, bisweilen gegensätzliche oder gemeinsame Interpretationen fremder Kulturen. Dabei bemühen sich die Initiatoren um eine differenzierte Wahrnehmung jenseits von Idealisierung und Entwertung.

„Sigmund Freud hat darauf hingewiesen, dass das Eigene des Menschen sich nur über den Zugang zum Fremden in ihm gewinnen lässt. Fremdheit ist nach Freud unvermeidbar, denn wir brauchen das Fremde, um uns selbst zu verstehen.“ *

Die Kulturinitiative Ostwestpassagen hat zu Beginn des Jahres 2015 begonnen und ihre Arbeit 2022 in eine Stiftung überführt. Die Arbeit der Stiftung vollzieht sich stets in Kooperation mit anderen Institutionen und Einzelpersonen.

 

* Zittiert nach Zirfas, Jörg: Das Fremde in uns. In „der blaue reiter“ – Journal für Philosophie. Ausgabe 39 (1/2016), Seite 6

 

 

7. 9. 2026

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Ostwestpassagen,

nach der Sommerpause melden wir uns wieder mit der Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung.
In der Reihe „Filme des Orients“ zeigen wir den Film „Trotz alledem“. 90 Minuten

„Gegen Patriarchat und Krieg - Frauen Rojavas bauen ihre eigene Zukunft. Im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens entsteht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaupten sich Frauen in Rojava mit bemerkenswerter Entschlossenheit. Sie gründen Dörfer, unterrichten Kinder, bauen Werkstätten auf - und verteidigen nicht nur ihr Leben, sondern auch eine Vision von Freiheit und Gleichberechtigung. Der Regisseur Robert Krieg zeigt das alltägliche Überleben und den außergewöhnlichen Mut zur Selbstermächtigung in einer Region, die weltweit kaum Beachtung findet. Ein bewegender Dokumentarfilm über den leisen, aber unaufhaltsamen Aufbruch einer neuen Gesellschaft - getragen von Frauen.“ (Quelle: Verleih)

Der Film erzählt in ruhigen, aber kraftvollen Bildern von gelebter Solidarität, Widerstandskraft und dem Aufbau einer friedlichen Zukunft – jenseits patriarchaler Strukturen und trotz widrigster Umstände.“
Deutschland 2025; Regie: Robert Krieg. Vorstellung in Arabisch mit dt. UT.

Wann: Montag, 21. September 2026 um 18:30
Wo: Kino Harmonie, Frankfurt/M. Dreieichstr. 54


Karten kann man schon jetzt kaufen unter dem Link:
Trotz alledem | HARMONIE Arthouse Kino Frankfurt am Main | kinoheld.de

Erfahrungsgemäß wird die Vorstellung schnell ausverkauft sein. Wir empfehlen bald zu reservieren.

Herzliche Grüße
Das Filmteam der Ostwestpassagen

 

Zu den einzelnen Veranstaltungen werden wir jeweils einen Monat vorher nähere Informationen ins Netz stellen und Einladungs-
E-Mails an die Adressen aus unserem Verteiler schicken.